Die gewissenhafte diagnostische Abklärung der Schilddrüse erfolgt im Schilddrüsenzentrum des Ambulatoriums Döbling in der Regel nach dem 4-Augen-Prinzip. Darüber hinaus stellen modernste Untersuchungsmethoden und interdisziplinäre Zusammenarbeit unter einem Dach – relevante Schilddrüsenparameter werden beispielsweise im Hormonlabor quantifiziert – eine rasche und gründliche Diagnostik sicher.
Mit Hilfe der Schilddrüsensonografie (Ultraschall) lassen sich Veränderungen wie Knoten oder Zysten oder Schilddrüsen-Vergrößerungen nachweisen. Die Schilddrüsen-Szintigrafie (eine bildgebende Funktionsdiagnostik der Nuklearmedizin) wiederum dient primär der Untersuchung von Schilddrüsenknoten, wobei zwischen „kalten“ (verminderter Schilddrüsenstoffwechsel) beziehungsweise „heißen“ (erhöhte Hormonproduktion) Knoten unterschieden wird. In Verdachtsfällen ist eine Schilddrüsenpunktion die Methode der Wahl. Darüber hinaus hat die Therapie von chronischen Schilddrüsenerkrankungen (Entzündungen, Fehlfunktionen) große Bedeutung. Eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) beispielsweise kann durch die Autoimmunerkrankung Hashimoto-Thyroiditis (Morbus Hashimoto) bedingt sein und wird medikamentös therapiert.
Die Spezialist:innen im Haus nehmen sich viel Zeit für individuelle Beratungsgespräche im Vorfeld von allenfalls nötigen Schilddrüsenoperationen. Eine krankhaft vergrößerte Schilddrüse (Struma, Kropf) kann beispielsweise einen chirurgischen Eingriff notwendig machen, wenn sie auf andere Organe drückt. Das gilt auch für wachsende kalte Schilddrüsenknoten, bei denen Ultraschall und Szintigrafie den Verdacht auf Bösartigkeit nähren. Die wiederkehrende und medikamentös nicht beherrschbare Form der Autoimmunerkrankung Morbus Basedow – die zu einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) führt – wird im Haus ebenfalls operiert. Selbiges gilt für Adenome der Nebenschilddrüse, deren Überfunktion Osteoporose und Nierenleiden auslöst.
Last but not least kann auch den immer häufiger auftretenden Schilddrüsenkarzinomen mit einer frühzeitigen operativen Entfernung der Schilddrüse (Thyreoidektomie) begegnet werden. Das hohe Behandlungsniveau in der Privatklinik Döbling zeigt sich dabei an einem wichtigen Detail: Mit Hilfe der sogenannten Gefrierschnittuntersuchung können spezialisierte Schilddrüsenpathologen unklare Befunde noch während der Operation zweifelsfrei klären und darüber hinaus auch die Tumorfreiheit der Schnittränder sicherstellen.
Nach einem schnellen Weg zu einem allenfalls notwendigen Operationstermin überzeugen die spezialisierten Chirurg:innen mit modernsten Operationstechniken. So kann beispielsweise eine sichere Operation trotz eines kleinstmöglichen Hautschnitts über einen direkten Zugang zur Schilddrüse erreicht werden. Ein intraoperatives Neuromonitoring auf der Höhe der Zeit und hochpräzise OP-Instrumente stellen eine größtmögliche Schonung des zarten Stimmbandnervs sicher. Die ästhetische Schnittführung in einer Halsfalte sorgt für eine bald verblassende und in der Folge oft nicht mehr sichtbare Narbe. Eine besonders innovative Technik (intraoperative Indocyaningrün-Fluoreszenzbildgebung) kommt schließlich zum Einsatz, um die nur erbsengroßen Nebenschilddrüsen zu schonen. Die verbesserte Sichtbarkeit der kurzfristig grüngefärbten Drüsen steigert somit Sicherheit und Präzision nochmals.
Unsere Expertin
Für ein Erstgespräch kontaktieren Sie bitte unsere Belegärzt:innen
Alle Fachärzt:innen für Innere MedizinAlle Fachärzt:innen für Endokrinologie
Alle Fachärzt:innen für Allgemeinchirurgie und Bauchchirurgie